Den betroffenen Bereich feststellen
Ist nur ein Gerät ausgefallen, ein Raum oder die ganze Wohnung? Sind auch Nachbarn betroffen, prüfen Sie die Störungsinformation des Netzbetreibers. Das ist eine erste Einordnung, keine Diagnose. Notieren Sie die Uhrzeit und was unmittelbar vor dem Ausfall benutzt wurde.
Warnzeichen beenden die Eigenprüfung
Bei Rauch oder Feuer bringen Sie sich in Sicherheit und rufen 112. Verschmorter Geruch, auffällige Hitze, beschädigte Leitungen oder Wasser an elektrischen Anlagen gehören zur fachlichen Prüfung. Berühren Sie verdächtige Teile nicht und nehmen Sie beschädigte Geräte nicht weiter in Betrieb.
Schutzschalter schützen
Eine ausgelöste Sicherung oder ein FI-Schalter sagt noch nicht, wo der Fehler liegt. Wiederholtes Einschalten ist keine Reparatur; Schutzfunktionen dürfen nicht überbrückt werden. Öffnen Sie keine Steckdosen, Verteilerabdeckungen oder Geräte. Ein Foto der frei sichtbaren Beschriftung kann für das Gespräch nützlich sein, wenn der Bereich sicher ist.
Für den Anruf vorbereiten
Melden Sie betroffene Räume, Schalter und Geräte sowie alle Warnzeichen. Bei einem gewöhnlichen Stromausfall empfiehlt der VDE, empfindliche Elektronik vom Netz zu trennen. Das gilt nur für unbeschädigte, trocken und sicher erreichbare Steckverbindungen. Bei einer Störung der Hausinstallation kann ein Elektrofachbetrieb angefragt werden.
Checkliste zum Abhaken
Quellen und weiterführende Informationen
Herausgeber: BraLer GbR · Stand 2026-10-14. Allgemeine Orientierung; eine konkrete technische Prüfung und die Beauftragung erfolgen im persönlichen Gespräch.